Wie herrlich sie doch sind, die unzähligen Geschichten über die Liebe. Und so viele Gesichter sind ihnen zu Eigen. Unerfüllbarkeit, Eifersucht, Herzschmerz, Enttäuschung, Treuebruch, oder Intrige verleihen derlei Erzählungen ein gemeines, vielleicht sogar hässliches Antlitz, bevor die Schönheit erkennbar wird. Die Geschichten erzählen uns sodann von Einsicht, Reue, Bekenntnissen, Hingabe oder Edelmut in vielen Facetten, oder zeigen einfach nur das pure, schier unendliche Glück, gemalt in den schillerndsten Farben, wie in schönste Poesie gehüllt. Gemein ist aber eben fast allen diesen Geschichten auch, dass es die Liebe selbst ist, ohne die wir nicht leben zu können glauben, sie dann doch aber das Gut ist, ganz paradox, mit welchem wir so häufig am achtlosesten und unehrlichsten umgehen, sie so manches Mal als lästig, hemmend und einschränkend verstehen, sie mit dummen und oberflächlichen Regungen riskieren, sie sogar nicht selten für Nichtigkeiten zu opfern bereit sind, gar mit Füßen treten.
Aber es gibt auch Liebesgeschichten, die anders sind, und nicht auf Dummheit, Leichtfertigkeit und Ignoranz beruhen, mitunter, zu allem Unglück, dennoch zur Tragödie werden können. Diese Geschichten sind dann mit Recht ganz tief im Herzen berührend, erlösend für den Fall, dass sich diese vielleicht sogar noch zu einem guten Ende wenden. Derlei Geschichten verdienen sodann ein Gütesiegel, denn nur sie berichten uns über die wahre Liebe zwischen zwei Menschen, nicht einseitig, nicht von Äußerlichkeiten getrieben oder verführt, nicht in Kitsch gekleidet.
Auch deshalb, weil sie vielleicht tatsächlich vom Leben selbst geschrieben wurden? Das Siegel verdienen sie aber nicht allein deswegen. So denn auch, weil sie die Wahrhaftigkeit der Liebe erfassen, und nur diese verdient es dann diesen so großen Namen auch mit Recht zu tragen.
Weil sie unendlich ist. Über alle Grenzen hinweg.
R. R. (Literaturkritiker) *****
Ein wenig aus der Zeit gerückt platziere ich für mich die Geschichte im Verlaufe dann in die Mitte des 19. Jahrhunderts. Einiges in den Landschaftsbeschreibungen erinnert im Stil an Theodor Fontane - Wanderungen durch die Mark Brandenburg. Auch entdecke ich hier und da im Ausdruck Parallelen zu Arthur Schnitzler. Die Dialoge in direkter Sprache für mich ein reines Lesevergnügen!
Gisela K. *****
Eine wunderschöne Geschichte.
Karlo M. *****
Eine wirklich schöne Geschichte mit großer Tiefe. Und völlig anders als Ihre bisherigen Werke. Dass Sie so schreiben können, hat mich mehr als überrascht. Sie sind sehr talentiert.
Bücherwürmchen ****
Die Erzählung hat mich teilweise wirklich ein wenig verzaubert. Zum Ende hin war mir die Sprache zwar etwas zu schwer, was der Güte der Geschichte aber keinen Abbruch tut.
Lisa P. *****
Ihr Schreibstil ist schon recht anders. Doch nach wenigen Seiten war ich total drin in der Geschichte. Ein schönes Buch mit einem wunderbaren Ende. Danke!
Anonym ***
Prima geschrieben. Mal was ganz anders. Ein wenig mehr von der alten Art einer Liebesgeschichte hätte ich dennoch gern gelesen.
Henriette v. F. ****
Die Geschichte ist mir noch einige Tage lang im Kopf geblieben. Das Thema ging mir sehr ans Gemüt.
Waltraut M. ****
Die Story hat mich tief beeindruckt. Sehr speziell, unheimlich traurig. Gott sei Dank ein schönes Ende.
Hannelore ****
Ich musste doch aber auch ziemlich viel beim Lesen lachen. Ihr Humor gefält mir.
Anonym *
Konnte leider mit Ihrem Buch nicht viel anfangen. Hatte mir etwas anders versprochen. Der Sprachstil ist mir dann auch zu anstregend.
Anmerkung des Autors: Kann passieren. Danke dennoch für die Kritik. Geschmäcker sind verschieden und dieses Buch ist tatsächlich sehr speziell. Geben Sie mich aber bitte nicht völlig auf. Probieren Sie es mal mit meinem "Sam Goldman". Der macht fast allen komplett Spaß.

Das "Halbe Haus" der schönen Winzerin Isabella - dieses Haus hat mir als Autor bei meiner Erzählung tatsächlich vorgeschwebt.
Es gibt es natürlich wirklich - in Bernkastel-Kues, dem bekannten Weinort an der schönen Mosel. Es ist sodann auch das Städtechen, an dem die Geschichte spielt.
Eine Isabelle aber wohnt dort nicht, es hat sie wahrscheinlich auch nie gegeben, ebenso wenig, wie den herrlichen Riesling namens "Liebeswölkchen".
Aber all das hätte durchaus sein können.







